Lesen gegen das Vergessen 2022

Die Rheinsberger Friedensrunde ludt ein – zum Lesen gegen das Vergessen

Am 8.5.2022 um 14 Uhr auf dem Kirchplatz in Rheinsberg

Am 10.Mai 1933 inszenierten die Nazis in  Berlin die Bücherverbrennung. Ihr Ziel war es, den Inhalt der Werke für immer auszuradieren und die Namen der Autoren für immer aus unserem kollektiven Gedächtnis zu löschen.

Verbrannt wurden u.a. die Schriften von  Karl Marx, Kurt Tucholsky, Karl Kautsky, Heinrich Mann, Ernst Glaeser, Erich Kästner, Sigmund Freud, Emil Ludwig, Alfred Kerr und Carl von Ossietzky u.v.m.

Intoleranz, Ausgrenzung und Haß waren das Gift, das die Nazis erfolgreich in die Gesellschaft einbrachten. Und sie führten unsere Urgroßeltern direkt in den Krieg und Völkermord.

Intoleranz, Ausgrenzung und Haß haben leider bis heute überlebt. Im Großen und im Kleinen. Wir alle stoßen immer wieder darauf, meist völlig unerwartet.

Es liegt in unserer Verantwortung, in der Verantwortung jedes Einzelnen, sich das immer wieder bewußt zu machen und bewußt zu handeln.

Wir von der Rheinsberger Friedensrunde stellen den Kräften des Kampfes und der Zerstörung unsere friedlichen Werte gegenüber: Toleranz, Liebe, Freude, Solidarität und Empathie.

Frieden ist nicht bedrohlich.

Am 8. Mai 2022 – 89 Jahre nach der Bücherverbrennung der Nazis – erfreuen wir uns wieder an den Ideen und Gedanken, an der Kunst aus den verbrannten Büchern.

Jeder ist eingeladen, mitzulesen (optimal 3 Min, max.5 Min). Kontakt: Friedensrunde@gmail.com

Der Werbespot: